Förderprogramm Klimabonus Frankfurt

VERÖFFENTLICHT

13. November 2023

ÜBER DEN AUTOR
Ankathrin Förster
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Frankfurt unterstützt Bürger:innen und Unternehmen bei Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung

Die Stadt Frankfurt nimmt 21 Millionen Euro in die Hand, um klimafördernde Projekte ihrer Einwohner und Unternehmen finanziell zu unterstützen. Dabei kann es sich handeln um:

  • Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen
  • Regenwasserspeicher und Trinkbrunnen
  • Solaranlagen
  • Mini-PV-Anlagen (sogenannte Balkonkraftwerke)
  • Batteriespeicher und Ladesäulen

Ziel der Förderung ist es, dafür Anreize zu schaffen, CO2 einzusparen und auf die klimatischen Veränderungen zu reagieren.

WAS STECKT HINTER DEM FÖRDERPROGRAMM „KLIMABONUS“?

Die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Frankfurt am Main (Klimabonus)“ ist eine Erweiterung der Richtlinie „Frankfurt frischt auf“. Daher werden wie bisher Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen sowie Zisternen und Trinkbrunnen gefördert. Neu ist, dass nun auch Solaranlagen inklusive Mini-PV, Batteriespeicher und Ladesäulen gefördert werden.

Antragsberechtigt sind alle Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Organisationen und Gemeinschaften, die auf ihren Frankfurter Grundstücken Maßnahmen umsetzen wollen. Der Antrag auf Förderung wird vorwiegend online gestellt. Dafür muss man sich mit seiner E-Mail-Adresse registrieren. Mit der Maßnahme darf erst nach Erhalt der Zusage begonnen werden. Das Fördergeld wird nach Prüfung der Abschlussunterlagen ausgezahlt.

 

Hier die Förderung online beantragen

Mailkontakt: klimabonus@stadt-frankfurt.de

WIE HOCH IST DIE FÖRDERUNG?

Solaranlagen  20% der förderfähigen Kosten
Solar-Gründächer  30% der förderfähigen Kosten
Mini-PV-Anlagen  50% (mit Frankfurt-Pass 75%) der förderfähigen Kosten
Batteriespeicher  20% der förderfähigen Kosten
Ladesäulen  20% der förderfähigen Kosten
Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen  50% der förderfähigen Kosten
 Regenwasserspeicherung  50% der förderfähigen Kosten
 Trinkbrunnen  50% der förderfähigen Kosten

Gemeinschaftsprojekte erhalten einen zusätzlichen Bonus von fünf Prozentpunkten. Die maximale Fördersumme beträgt 100 000 Euro.

 

Wichtige Hinweise:

  • Bereits gestellte Anträge des vorherigen Förderprogramms „Frankfurt frischt auf“ werden noch bearbeitet.
  • Anträge ab dem 3. November laufen zunächst nur digital über das neue Förderprogramm „Klimabonus“.
  • Es können nur Maßnahmen gefördert werden, die noch nicht begonnen wurden.
  • Die Fördermittel können auch mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden.
  • Pflichtmaßnahmen werden nicht unterstützt.
  • Die Investitionen dürfen nicht zu einer Mieterhöhung führen.

 

Hier die Förderung online beantragen

Mailkontakt: klimabonus@stadt-frankfurt.de

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Ankathrin Förster
Author: Ankathrin Förster

Ankathrin ist seit September 2020 Teil unseres Teams. Mit einer großen Vorliebe für To-Do-Listen ist sie super strukturiert, engagiert und warmherzig zugleich. Am Liebsten hält sie Workshops, in denen sie gemeinsam mit Menschen Dinge erarbeitet und ihr Wissen weitergibt. Weil ihr Sinn für look and feel es nicht anders zulässt, bastelt sie genüsslich an der Optik ihrer Vorträge, bis es wirklich gut aussieht. – „Ach, hätte der Tag doch bloß 26 Stunden!“ Als Biologin und 2-fache Mutter liebt sie es, in der Natur zu sein und ist dennoch ein echtes Stadtkind. Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrer Familie einen unperfekten „zero waste Lifestyle“ und stöbert leidenschaftlich gerne in Unverpacktläden. Was nie in ihrem Rucksack fehlt, sind mindestens 2 Beutel, um auch spontan mal unverpackt einkaufen zu können und eine Mülltüte, um spontan Müll von der Straße aufzuheben.

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Ankathrin ist seit September 2020 Teil unseres Teams. Mit einer großen Vorliebe für To-Do-Listen ist sie super strukturiert, engagiert und warmherzig zugleich. Am Liebsten hält sie Workshops, in denen sie gemeinsam mit Menschen Dinge erarbeitet und ihr Wissen weitergibt. Weil ihr Sinn für look and feel es nicht anders zulässt, bastelt sie genüsslich an der Optik ihrer Vorträge, bis es wirklich gut aussieht. – „Ach, hätte der Tag doch bloß 26 Stunden!“ Als Biologin und 2-fache Mutter liebt sie es, in der Natur zu sein und ist dennoch ein echtes Stadtkind. Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrer Familie einen unperfekten „zero waste Lifestyle“ und stöbert leidenschaftlich gerne in Unverpacktläden. Was nie in ihrem Rucksack fehlt, sind mindestens 2 Beutel, um auch spontan mal unverpackt einkaufen zu können und eine Mülltüte, um spontan Müll von der Straße aufzuheben.