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„Made in Bangladesh“ erzählt die Geschichte der jungen Bengalin Shimu, die in einer Nähfabrik in Dhaka arbeitet. Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, geschlechterspezifische Diskriminierung, keine soziale Absicherung, mangelnde Sicherheitsstandards und kein festes Beschäftigungsverhältnis prägen ihren Alltag. Als eine Kollegin bei einem Brand in der Nähfabrik zu Tode kommt, lehnt sich Shimu auf und gründet mit Unterstützung ihrer Kolleginnen und einer NGO-Mitarbeiterin eine Gewerkschaft.

Die bengalische Drehbuchautorin und Regisseurin Rubaiyat Hossain zeigt die spannende Geschichte einer hartnäckigen Frau, die gegen viele Widerstände von außen, aber auch im privaten Bereich, kämpft. Stringent und authentisch gelingt Hossain die Schilderung des Alltags einer Textilarbeiterin, da sie sich früher selbst in einer NGO in Bangladesch für Frauenrechte eingesetzt hat. Darüber hinaus können die Zuschauer*innen in das lautstarke Treiben in Dhakas Straßen eintauchen und die jungen Näherinnen beim Tanzen in ihren farbenfrohen Saris begleiten, wenn sie aus ihrem Alltag ausbrechen. Mit diesem Film erinnert die Regisseurin auch an das bislang größte Unglück in der Geschichte der Textilindustrie, als die Nähfabrik Rana Plaza in Dhaka 2013 einstürzte und über 1000 Menschen starben.

Die Evangelische Filmjury empfiehlt „Made in Bangladesh“ als Film des Monats.

Auftaktgespräch um 21:45 Uhr mit:

  • Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende der Jury der Evangelischen Filmarbeit
  • Caspar Priesemann, glorestore Frankfurt
  • Dr. Bastian Bergerhoff, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt am Main
  • Moderation: Dr. Gunter Volz, Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach

 

Zudem habt Ihr beim Kinoabend die letzte Chance, das Fair-Fashion Outfit zu gewinnen, mehr Infos hier.

Weitere Informationen:

Anmeldung: Keine Anmeldung nötig, kostenfrei.

Ort: Treppe & Sommergarten vor dem Kunstverein Familie Montez, Honsellstr.7, 60314 Frankfurt

Wetter: Bei Starkregen findet die Veranstaltung in den Innenräumen statt.

Inklusion: Die Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar.

Zeiten: ab 21:00 Uhr Einlass, 21:45-22:15 Uhr Auftaktgespräch, 22:15  – 23:30 Uhr Filmvorführung (FSK 12, 95 Min, OmdU)

Veranstalter:innen:

Lust auf besser leben gGmbH in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Fairtrade- Stadt Frankfurt am Main & Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach.

Bildrechte: Bernd Kammerer

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